Sunday, 11 February 2007

Sydney, dritter Tag

Ich bin nass. :(

Dabei fing der Tag mit so tollem Wetter an. Bin heute umgezogen (was ziemlich schnell ging, mit nur einem Koffer...), danach ging's zum Bondi Beach!

Aber später am Nachmittag bildeten sich plötzlich Wolken, und während ich noch im Wasser war, fing es übelst an zu schütten, so dass man kaum noch was sehen konnte, war aber sehr lustig. Unglaublich, wie schnell sich so ein überfüllter Strand leeren kann!




Bondi Beach



Später kam die Sonne nur kurz wieder raus. Ich war aber nicht mehr Schwimmen, zum Glück, da plötzlich ein Haufen Leute zu den Liveguards rannten und Kinder weinten - Sie wurden von Quallen, dem sogenannten "bluebottle", berührt, was wohl ziemlich stark brennt.
(siehe http://news.nationalgeographic.com/news/2007/01/070123-blue-jellyfish.html )

Als ich dann nach Hause gehen wollte, traf ich noch ein paar Australier, die gerade mit Capoeira Angola beschäftigt waren. Die nächsten zwei Stunden oder so durfte ich sie auf einer Pandeiro (ähnlich einer Tamburin-Trommel) begleiten.

Auf dem Nachhauseweg fing es wieder an zu regnen, so dass ich mich erstmal unterstellen musste. Konnte die Zeit aber sinnvoll nutzen und Licht an mein Fahrrad anbauen, das ich jetzt dringend benötigte.

Jetzt bin ich im PC-Pool der Uni und bin schon fast wieder trocken... Gehe jetzt aber, muss wirklich mal was essen!

Sydney, erster und zweiter Tag

Liebe Freunde,

einen wunderschönen Gruß euch allen aus Sydney!!!


Sydney Opera House


Ich bin gestern nach zwei sehr langen Flügen (über Seoul, Südkorea) endlich und ziemlich Müde in Sydney angekommen. Nach einer Stunde kam ich dann endlich aus dem Flughafen raus (sehr strenge Quarantäne-Kontrollen) und war gleich begeistert von dem tollen Wetter, schon morgens um 8 Uhr! Ich wurde von einem netten Australier, Steve, abgeholt, mit dem ich in der Uni forschen etc. werde. Wir haben erstmal ein tolles deftiges englisch/australisches Frühstück gehabt (für über 6 EUR - etwas teuer hier...). Dann bot er mir an, mir sein Fahrrad auszuleihen, den er nicht mehr braucht.

Er brachte mich dann zu Billabong Gardens, der Herberge, in der ich erstmal hier bleiben wollte. Ich wollte mich schon auf's Ohr hauen und ausruhen, aber Nina, die ein Tag vorher ankam, und zwei andere Studentinnen aus Köln meinten, die Lage sei ernst, es gibt kaum noch freie Wohnungen, wir müssen uns gleich auf die Suche machen. Naja, die Panik hat sich gleich bestätigt: Jetzt kommen gerade sehr viele Studenten nach Sydney, die alle Wohnungen suchen, und obendrein sind die Wohnungen noch viel teuerer als ich zuerst angenommen habe. Mindestens so um die 90 Eur pro Woche. Und wenn man sich nicht schnell entscheidet, schnappen andere dir die Wohnung vor der Nase weg.

Aber trotzdem habe ich gerade eine Wohnung/Zimmer gefunden!!! Bin sehr glücklich. Die Wohnung ist etwas heruntergekommen, dafür kostet es nur etwa 66Eur pro Woche. Es sind zwei Häuser, die sich 17 Mieter teilen, jeder hat ein Zimmer und jeweils zwei teilen sich eine Küche. Toiletten gibt es glaube ich mindestens 4 - das wird ein Spaß! ;) Mein Nachbar, mit dem ich die Küche teile, werde ich noch kennenlernen. Er soll sehr nett sein und Nichtraucher, hört sich also gut an. Nina und die anderen beiden sind gerade leider noch auf der Suche, die Wohnung war ihnen zu dreckig. Hoffentlich finden sie bald was.





Mein Zimmer - klein aber meinDie Küche


Internet habe ich leider noch nicht zu Hause (bin gerade in der Uni) und kein Festnetz-Telefon. Aber meine Handynummer hier ist: +61420417248. Meine Adresse, falls ihr es auf Googlemaps oder so suchen wollt: Unit 5, 270 Enmore Road, Enmore NSW 2042, Australia. Keine Ahnung, ob Post ankommt, wenn man es so verschickt, das werde ich noch rausfinden.

Ich bin hier jetzt auch wieder ziemlich mobil, dank Steve, der mir sein Fahrrad ausleiht. Im Berufsverkehr ist man viel schneller als die Autos, trotzdem fahren nur sehr wenige Rad. Gut, dass ich meinen Helm mitgenommen habe, hier ist nämlich Helmpflicht. Die Busse sind langsam und teuer, und ich kenn mich noch nicht so sehr damit aus.